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Blumen André Stadler

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Wie Weihnachtssterne auch schön bleiben:

 

Zuerst die Kurzversion für bereits Versierte:

Beim Transport gut in Papier einwickeln und schnell nach Hause bringen.

Die Temperatur sollte zwischen 15 bis 22 Grad Celsius betragen. Mäßig giessen mit handwarmem Wasser. Staunässe und Austrocknen vermeiden.

Ein heller Standort, aber ohne direkte Sonne, wird bevorzugt. Zugluft vetragen die ursprünglich mexikanischen Zimmergenossen gar nicht.

 

Und hier etwas ausführlicher:

Obwohl der Weihnachtsstern weltweit zu den meist verkauften blühenden Zimmerpflanzen gehört, gilt er bei vielen Menschen als anspruchsvoll, denn auf falsche Behandlung reagiert die Pflanze recht prompt mit dem Abwurf ihrer Blätter. Wer jedoch weiß, was bei der Pflege zu beachten ist, wird lange Freude an seinem Weihnachtsstern haben und feststellen, dass er pflegeleichter ist als sein Ruf.

Schon auf dem Heimweg muss die Pflanze vor widrigen Witterungseinflüssen geschützt werden. Hierzu empfiehlt es sich, sie gut in Papier einzuwickeln und möglichst schnell nach Hause zu bringen. Dort angekommen mag der Weihnachtsstern einen vor Zugluft geschützten, hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung und Temperaturen von 15 bis 22 Grad Celsius.

Weihnachtssterne gedeihen prächtig, wenn sie regelmäßig vorsichtig mit handwarmem Wasser gegossen werden. Ein Austrocknen des Wurzelballens quittiert die Pflanze mit dem Abwerfen ihrer Blätter. Gießt man dann jedoch vorsichtig wieder, erholt sie sich in den meisten Fällen auch. Zu große Feuchtigkeit bzw. Staunässe hingegen verzeiht der Weihnachtsstern weniger leicht: Seine Blätter färben sich gelb und fallen ab, die Wurzeln fangen an zu faulen, und im schlimmsten Fall geht der Weihnachtsstern ein. Düngen muss man Weihnachtssterne übrigens während der Blütezeit nicht. Danach genügt es, dem Gießwasser einmal im Monat einen handelsüblichen (Flüssig-) Dünger  zuzusetzen.

Weihnachtssterne sind mehrjährige Pflanzen. In freier Natur wachsen sie zu bis zu 4m hohen Sträuchern heran. Nach dem Ende der Blütezeit und dem Verlust der färbig roten Hochblätter verwandeln sie sich in üppige Grünpflanzen. Damit ein Weihnachtsstern pünktlich zum Fest wieder farbige Blätter entwickelt, muss er zuvor wenigstens acht Wochen lang mindestens 12 Stunden täglich in völliger Dunkelheit stehen. Bereits kleinste Lichtmengen während der täglichen Verdunkelungszeit verhindern das erneute Blühen. Bei diesem relativ großen Aufwand ist es meist bedeutend einfacher, vor dem  nächsten Fest eine neue, schöne Pflanze zu kaufen.



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